Projektzukunft 2017-08-15T21:21:30+00:00

Die Zukunft des Projektes

Bereits in Arbeit

  • Umbauarbeiten auf Campus 1
  • Sukzessiver Weiterbau am Campus 2, zweiter Bauabschnitt. Die Eigenmittel der Schule für die notwendigen Gebäude können erst bereitgestellt werden, wenn das Farmgelände Mayanja in einigen Jahren tatsächlich Erträge erzeugt.
  • Ertragsfähigkeit des Geländes in Mayanja herstellen: Jungbäume sind gepflanzt, ein großes Stück Boden wurde urbar gemacht für Baumholz, Gemüse-, Getreide- und Obstanbau. Das Startgeld für Pflanzungen und Saat wurde großzügig gespendet.

Pläne, Ideen, Visionen (Stand 2017)

 

  • Die Bezeichnung „Moderne Schule“ ist zu verstehen als „im Vergleich zu vielen anderen Schulen in Uganda“ und dem Versuch, einige Elemente von entwickelten Ländern schon heute dort zu implementieren.
  • Das dringlichste Anliegen ist die Verbesserung der Nahrungsversorgung. Das umfasst die Vielfalt der Nahrungsmittel sowie deren Produktion, Beschaffung, Lagerung, Haltbarmachung, Zubereitung und Verteilung. Dazu muss unbedingt eine angemessene Küche aufgebaut werden so wie dazugehörige Speisesäle (dining halls).
  • Wir befinden uns im Jahr 2017. Unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel aus privaten Spenden und einem privaten Darlehen konnte der erste Bauabschnitt des Campus 2 durchgeführt werden. Der zweite Bauabschnitt steht aber noch aus und alle Gebäude müssen dann noch mit neuem Equipment ausgestattet werden. Das umfasst Labor, Bibliothek, Computerraum, Verwaltungsgebäude.
  • Sowohl für Campus 1 als auch für Campus 2 und später (?) auch für das Berufsbildungszentrum sollen Computerarbeitsplätze mit Anbindung zum WWW und ein WLAN entstehen. Die Ausstattung soll dort, in Uganda gekauft werden: englisches Tastaturlayout, englische Software. Außerdem legen wir Wert darauf, die ugandischenen Händler zu nutzen!
  • Die Schule muss ständig im Bestand gepflegt werden (Maintenance). Auch Ersatzbeschaffungen gehören dazu. Das bleibt immer auch ein Zukunftsprojekt.
  • Der Campus 1 wird jetzt von den „Diplomas“ weiter genutzt. Dazu sind einige Umbaumaßnahmen in der Unterbringung vorgeschrieben (kleinere Wohneinheiten in den Schlafsälen).
  • Ebenfalls muss die Ausstattung am Campus 1 für den Lehr- und Lernbetrieb an die erhöhten Abschlüsse angepasst werden. Das betrifft: Bibliothek, Computer, Labore.
  • Auf Campus 1: Der Hochtank (Zinkblech) für die Wasserversorgung muss nach mehr als 20 Jahren durch Kunststofftanks ersetzt werden. Ohne ein vernünftiges Wassermanagement ist eine Schule dieser Größenordnung nicht funktionsfähig.
  • Unter Wassermanagement muss auch das Speichern von Regenwasser gefasst werden so wie auch der Umgang mit Abwasser. Diese Aufgabe ist bisher nur teilweise zufriedenstellend abgearbeitet.
  • Es könnte (vielleicht) ein mit Solarenergie betriebener Kühlraum, als Kellerraum unter einer Küche, in die Küchenplanung einbezogen werden.
  • Wir befinden uns in Diskussionen über ökonomischere und ökologischere Verwendung der Brennstoffe, zur Zeit vorwiegend Holz aus eigenem Anbau.
  • Stromerzeugung durch Solarzellen wäre zum Betreiben von Licht, Pumpen, Computern und Kühleinrichtung ein weiteres Entwicklungsziel. Eine Solaranlage in einer Größenordnung, die auch Strom zum Kochen erzeugt, wäre unbedingt wünschenswert. Das hängt aber allein von Spenden und Sponsoren ab, geldförmig, als Personaleinsatz oder als Sachspende(n), gern von einschlägigen Unternehmen.
  • Das Farmgelände außerhalb der Schule, in Mayanja (250 ha), soll zur Ertragsfähigkeit weiterentwickelt werden: Rinderproduktion, Holzproduktion, Kohl, Gemüse, Obst. Dieses Ziel ist ein neuerdings abgekoppeltes Projekt. Es soll 2020 erreicht werden und ist in Arbeit!
  • 20 Gehminuten, also 5 Minuten mit Fahrzeug entfernt von der Schule haben wir ein eigenes Gebäude, in dem früher die Maismühle betrieben wurde und die Tischlerei noch etwas in Betrieb ist. Dort könnte der Ausgangspunkt für ein kleines Berufsausbildungszentrum sein. Hierzu würden wir außer Spendern gern offizielle Kooperationspartner (Deutsche Unternehmen, Örtliche Handwerker, BMZ, GIZ, KfW, SES und andere) in Anspruch nehmen.
  • Falls sich der Bedarf herausstellt, kann eventuell über die Einrichtung eines Zuges „A-Level-School“ (entspricht dem Abitur, Hochschulzugang) in den Räumen des Campus 1 nachgedacht werden.
  • Für Aufenthalte von Gästen (das deutsche Team, Praktikantinnen und Praktikanten, interessierte Besucher, Entwicklungshelfer) denken wir konkret über die Errichtung eines Gästehauses nach, das auch gemäßigten europäischen Ansprüchen standhalten kann. Die Ausschreibung ist angefordert.
  • Neben der Müllvermeidung müsste auch ein Recycling-System und ein Müllbeseitigungssystem entwickelt werden, möglichst in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden. Das weltweite Plastikmüllproblem ist auch an der Schule virulent. Offen verbrennen ist keine optimale Lösung!