Projektzukunft2018-12-05T10:20:52+00:00

Die Zukunft des Projektes

Bereits in Arbeit

  • Umbauarbeiten auf Campus 1
  • Sukzessiver Weiterbau am Campus 2, zweiter Bauabschnitt. Die Eigenmittel der Schule für die notwendigen Gebäude können erst bereitgestellt werden, wenn das Farmgelände Mayanja in einigen Jahren tatsächlich Erträge erzeugt.
  • Ertragsfähigkeit des Geländes in Mayanja herstellen: Jungbäume sind gepflanzt, ein großes Stück Boden wurde urbar gemacht für Baumholz, Gemüse-, Getreide- und Obstanbau. Das Startgeld für Pflanzungen und Saat wurde großzügig gespendet.
  • Antragsvorbereitung: Ertragsfähige Piggery aufbauen, Solarstromversorgung, Brunnenbohrung für sicheres Trinkwasser.

 

Pläne, Ideen, Visionen (Stand 2018)

  • Den Bau von Dining Hall und Gästehaus haben wir wegen anderer Dringlichkeiten zurückgestellt. Wenn mäglich, sollen diese Gebäude später aus Eigenmitteln der Schule errichtet werden.
  • Die Bezeichnung „Moderne Schule“ ist zu verstehen als „im Vergleich zu vielen anderen Schulen in Uganda“ und dem Versuch, einige Elemente von entwickelten Ländern schon heute dort zu implementieren.
  • Das dringlichste Anliegen ist die Verbesserung der Nahrungsversorgung. Das umfasst die Vielfalt der Nahrungsmittel sowie deren Produktion, Beschaffung, Lagerung, Haltbarmachung, Zubereitung und Verteilung. Dazu muss unbedingt eine angemessene Küche aufgebaut werden wie auch dazugehörige Speisesäle (dining halls).
  • Wir befinden uns im Jahr 2018. Unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel aus privaten Spenden und einem privaten Darlehen konnte 2017 der erste Bauabschnitt des Campus 2 durchgeführt werden. Der zweite Bauabschnitt steht aber noch aus und alle Gebäude müssen dann noch mit neuem Equipment ausgestattet werden. Das umfasst Labor, Bibliothek, Computerraum, Verwaltungsgebäude.
  • Sowohl für Campus 1 als auch für Campus 2 sollen Computerarbeitsplätze entstehen. Die Ausstattung soll in Uganda gekauft werden: englisches Tastaturlayout, englische Software. Außerdem legen wir Wert darauf, die ugandischenen Händler zu nutzen! Die Anbindung an das WWW per WLAN-Hotspot konnte im April 2018 hergestellt werden.
  • Die Schule muss ständig im Bestand gepflegt werden (Maintenance). Auch Ersatzbeschaffungen gehören dazu. Das bleibt immer auch ein Zukunftsprojekt.
  • Der Campus 1 wird jetzt von den „Diplomas“ weiter genutzt. Dazu sind einige Umbaumaßnahmen in der Unterbringung vorgeschrieben (kleinere Wohneinheiten in den Schlafsälen). Diese Arbeiten sind 2017 abgeschlossen.
  • Ebenfalls muss die Ausstattung am Campus 1 für den Lehr- und Lernbetrieb an die erhöhten Abschlüsse angepasst werden. Das betrifft: Bibliothek, Computer, Labore.
  • Auf Campus 1: Der Hochtank (Zinkblech) für die Wasserversorgung musste nach mehr als 20 Jahren durch Kunststofftanks ersetzt werden (April 2018).
  • In naher Zukunft kommen wir um Brunnenbohrungen nicht herum.
  • Wassermanagement beinhaltet auch das Speichern von Regenwasser und den Umgang mit Abwasser. Diese Aufgabe ist bisher nur teilweise zufriedenstellend abgearbeitet.
  • Es könnte (vielleicht) ein mit Solarenergie betriebener Kühlraum, als Kellerraum unter einer Küche, in die Küchenplanung einbezogen werden.
  • Wir befinden uns in Diskussionen über ökonomischere und ökologischere Verwendung der Brennstoffe, zur Zeit vorwiegend Holz aus eigenem Anbau.
  • Stromerzeugung durch Solarzellen wäre zum Betreiben von Licht, Pumpen, Computern und Kühleinrichtung ein weiteres Entwicklungsziel. Eine Solaranlage in einer Größenordnung, die auch Strom zum Kochen erzeugt, wäre unbedingt wünschenswert. Das hängt aber allein von Spenden und Sponsoren ab, geldförmig, als Personaleinsatz oder als Sachspende(n), gern von einschlägigen Unternehmen.
  • Das Farmgelände außerhalb der Schule, in Mayanja (250 ha), soll zur Ertragsfähigkeit weiterentwickelt werden: Tierproduktion (Fleisch), Holzproduktion, Kohl, Gemüse, Obst. Dieses Ziel ist  neuerdings ein abgekoppeltes Projekt. Die Ertragsfähigkeit soll 2020 erreicht werden und ist in Arbeit!
  • Vorerst zurückgestellt: Für Aufenthalte von Gästen (das deutsche Team, Praktikantinnen und Praktikanten, interessierte Besucher, Entwicklungshelfer) denken wir über die Errichtung eines Gästehauses nach, das auch gemäßigten europäischen Ansprüchen standhalten kann.
  • Neben der Müllvermeidung müsste auch ein Recycling-System und ein Müllbeseitigungssystem entwickelt werden, möglichst in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden. Das weltweite Plastikmüllproblem ist auch an der Schule virulent. Offen verbrennen ist keine optimale Lösung!
  • Die Berufsausbildung im Sektor Landwirtschaft soll ihre Wirkung intensivieren und ausdehnen. Sie möchte sich in der Region als Ausbildungszentrum für Landwirtschaft anbieten. Die Mbuye Farm School möchte ihre Beratungsfunktionen und die Berufsausbildung damit auch auf Seminare für Erwachsene erweitern, durchgeführt auf dem Campus.
  • Die Schule soll in einigen Jahren unabhängig arbeiten können. Deshalb wird nach ertragsfähigen Seitenprojekten Ausschau gehalten. Hierzu würden wir außer Spendern gern offizielle Kooperationspartner (Deutsche Unternehmen, Örtliche Handwerker, Handwerkskammern, BMZ, Stiftungen, GIZ, KfW, SES und andere) für unsere Ideen gewinnen. Geplant ist, eine kleine Schweinewirtschaft als Schulungszentrum und Einnahmequelle aufzubauen, die Schule mit Solarstrom zu versorgen und einen tiefen, sicheren Brunnen zu bohren. Wenn dann die Schule eigene Erträge erzeugt, tritt der Verein in etwa 6 – 8 Jahren mehr in den Hintergrund.