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Kurznews Schulprojekt Uganda +++ Reise: 28.10.2018 – 06.11.2018 war erfolgreich, 2er Delegation wegen Erkundung Schweineprojekt, Solarenergie und Brunnenbohrungen +++ Drei neue NEWS-Artikel nach Besuch im November 2018: 1) Pojekt Eigenständigkeit, 2) Piggery-Wasser-Solar und 3) Workshop SDG +++ Sponsorenseite unter Menü „SPENDEN“ befüllbar! +++

Schulprojekt Uganda: Die Mbuye Farm School

Mit unserem Schulprojekt Uganda verfolgen wir das Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir wollen den jungen Menschen innerhalb der Region die Startchancen verbessern. Wir möchten ihnen ermöglichen, für sich selbst und andere in ihrer Heimat eine Zukunft aufzubauen. Aber: Eine Schule kann sich nur zu einem geringen Teil selbst finanzieren.

(zuletzt bearbeitet am 15.11.2018)

Wir geben Kindern in Uganda eine Zukunft in ihrer Heimat

Unser Schulprojekt Uganda wird durch Spenden finanziert.

Damit es erfolgreich weitergehen kann, bitten wir Sie zu spenden!

Deshalb unser Traum: z.B. 1000 Spender mit jährlich 20 EURO Dauerauftrag könnten die Schule absichern!

Wer sind wir?

Seit 1996 ist der Hauptsponsor unseres Vereins, Ernst Einsporn, an diesem „Schulprojekt Uganda“ im Dorf Mbuye engagiert. Um Spendenquittungen ausstellen zu können, hat er im Jahr 2001 unseren  gemeinnützigen Verein gegründet. Er heißt „Förderverein Mbuye Farm School e.V.“. Das war lange bevor große Hilfsorganisationen wie UNICEF das Programm „Schulen für Afrika“ aufgelegt hatten. Dennoch ist der Kerngedanke der gleiche. Allerdings kümmern wir uns dort zusammen mit den ugandischen Partnern um Kinder im Alter ab 13 Jahre. Also eine Altersgruppe oberhalb der von UNICEF. Das Schulsystem in Uganda ist an das britische System angelehnt. Demzufolge handelt es sich an der Mbuye Farm School um den Bereich „Secondary School, O-Level“. Am „College“ schließen sich dann weitere Bildungsgänge an, die darauf aufbauen.

Sinn dieser Website

Wir möchten den Besuchern dieser Website unser Schulprojekt Uganda in Mbuye vorstellen. In seinem heutigen Bestand und mit allen weiteren Plänen. Informieren Sie sich und entscheiden Sie, ob Sie das Projekt mit einer Spende unterstützen können/möchten. Denn Afrika wurde nach unserer Überzeugung viel zu lange vernachlässigt. Deshalb tragen wir unseren Teil dazu bei, den Kindern eine Bleibeperspektive im eigenen Land zu verschaffen. Dadurch sollen zunächst in einer kleinen Region des Landes und dann auch darüber hinaus verbesserte Chancen entstehen.

Was wurde in unserem Schulprojekt Uganda bisher erreicht?

Unsere Unterstützung durch Spenden. Die Schülerzahl hat sich bestens entwickelt.

Wir entwickeln und unterstützen eine Schule in dem kleinen Dorf Mbuye im Süden von Uganda. 1987 haben Bewohner des Dorfes die Schule gegründet. Von anfangs (1987) 15 ausschließlich Waisenkindern hat sich die Schule inzwischen zu einer Bildungseinrichtung in Internatsform vorangearbeitet. Mit 777 Jugendlichen . Der Gesamtumfang der Unterstützungen durch Einzelpersonen und später durch den Verein  beträgt etwa 585.000 € bis heute. Außerdem unterstützen wir zusätzlich jährlich 6 bis 8 der ärmsten Kinder mit einem Fond aus dem Spendentopf für die Schulgebühren (Stipendium). Die Verantwortlichen an der Schule bestimmen die begünstigten Kinder. Möchten Sie diesen Topf durch eine zweckgebundene Spende erweitern, damit noch mehr Kinder aus den ärmsten Familien eine Chance bekommen? In früheren Jahren haben wir ein System von persönlichen Patenschaften gepflegt. Die Patenschaften wurden aber zeitlich endlos. Wir konnten Neuschüler nicht mehr unterstützen und haltenen das für ungerecht. Deshalb haben wir dieses System zugunsten der Stipendienlösung eingestellt.

Minikredite für die Lehrkräfte

Die Einkommen für die Lehrkräfte sind sehr gering. Darum wurde ein Anfangsbetrag für Minikredite gesponsert. Dieser Fond wird sehr gern beansprucht. Der ursprüngliche Betrag von 2000 EUR hat sich bereits vermehrt. Die Lehrkräfte organisieren die Vergabe und Rückzahlung der Kleinkredite in einem schulinternen Verein. Das System funktioniert bestens!

Nebenbei: Lehrerkräfte verdienen in Uganda etwa 100 € im Monat, haben also etwa 3,33 € für jeden Tag. Das Durchschnittseinkommen der Gesamtbevölkerung liegt in Uganda bei etwa 2 € pro Tag! (bedeutet 60 – 66 € pro Monat)

Unterbringung in Internatsform

Inzwischen besuchen die Schule nicht nur Kinder und junge Erwachsene aus der unmittelbaren Umgebung, sondern sie verzeichnet „Students“ (Schülerinnen und Schüler) aus dem ganzen Land Uganda. In wenigen Einzelfällen sogar aus dem umgebenden Ausland. Sie halten sich während der Schulzeit durchgängig auf dem Gelände auf. Die Unterbringung erfolgt in Schlafgebäuden. Also betreiben wir ein Internat. Auch für die mehr als 40 Lehrkräfte bestehen kostenlose Wohnungen innerhalb des Schulgeländes.

Nachgewiesener Ausbildungserfolg

Im Lauf der Jahre konnte die Schule bisher etwa 2200 Jugendliche mit guten Prüfungsergebnissen entlassen. Im landesweiten Schulranking befindet sich diese Schule immer unter den besten zehn von mehreren tausend vergleichbaren Schulen. Die Absolventen haben nachweislich beste Vermittlungschancen oder können eigene Existenzen aufbauen.  Obwohl die Einkommen unvorstellbar gering sind, reichen sie dennoch gerade so weit, dass die Ehemaligen der Schule heute deutlich verbesserte Perspektiven haben.

Unsere Pläne an der Mbuye Farm School

Ständige Weiterentwicklung der beruflichen Anteile

Es reicht nicht aus, nur den heutigen Bestand an Personal, Gebäuden und Einrichtungen zu erhalten. Wir kümmern uns um den Ausbau beruflicher Anteile. Denn die bisherigen Erfolge sollen noch deutlicher spürbar werden. Nachhaltigkeit genannt. Auch diese Ausrichtung entspricht der aktuellen Zielrichtung internationaler Hilfsorganisationen. Beispiele: UNICEF und auch die deutsche Regierung. Wichtig ist die Überführung solider Grundbildung in echte Chancen innerhalb des Landes. Hilfe, zu der Bundespräsident Frank – Walter Steinmeier aufruft, findet deshalb durch uns in diesem Projekt schon lange  statt.

Versorgung mit Wasser und Energie

Sehr wichtig, sogar unerlässlich ist die sichere Versorgung mit Wasser. Die beiden gegrabenen Brunnen mit einer Tiefe von bis 15 Metern sind sehr oft leer. Darum möchten wir sehr bald Bohrungen auf 60 Meter Tiefe durchführen.

Seit 1996 ist die Schule an das Stromnetz angeschlossen. Aber die öffentliche Stromversorgung ist sehr unzuverlässig. Täglich sind viele Stunden ohne Strom. Deshalb möchten wir Abhilfe durch eine richtig dimensionierte Solaranlage schaffen.

Aufbau von Einnahmequellen

Die Kosten für Gehälter und ebenfalls für die meisten Büroartikel decken sich durch Schulgebühren. Der Aufwand zur Erhaltung und Pflege des Gebäudebestandes, gute Lehr- und Lernmittel und neue Vorhaben (Projekte) können daraus nicht finanziert werden. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, Einnahmequellen zu schaffen. Letztlich soll die Schule auf eigenen Beinen stehen. Auf einem 250 ha großen Farmgelände außerhalb der Schule sind Eukalyptusbäume angepflanzt. Sehr bald werden sie Ertrag einbringen. Auch Gemüse und Getreide werden zur Selbstversorgung und für den Verkauf angebaut. Damit Erträge entstehen, planen wir Tierproduktion zur Fleischerzeugung, die von der Idee bis zur Ertragsreife in die Ausbildung integriert werden soll. Dazu werben wir Unterstützung aus Deutschland und Uganda ein, um das Vorhaben zunächst mit dem nötigen Know-How auszustatten. Finanzielle Unterstützung wäre ebenfalls großartig.

Eine Zusammenstellung unserer Vorhaben in der näheren Zukunft finden Sie unter dem Menüpunkt Projekt/Projektzukunft.