Geschichte Ugandas

Geschichte Ugandas.

Für diejenigen, die bisher nie Kontakt zu Uganda hatten, bietet dieser Beitrag einen kleinen Einstieg in die Geschichte Ugandas.

Quelle, stark verkürzt und teils umformuliert: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Ugandas#Fr.C3.BChe_Geschichte.

Frühgeschichte

Aus anthropologischer Sicht ist die Region des heutigen Uganda möglicherweise die „Wiege der Menschheit“. Stämme von Pygmäen, Bantus und Hima haben die Frühgeschichte geprägt. Ab dem 10./11. Jahrhundert prägten viele Königreiche (Kabaka) die Struktur der Region. Hier einige der Könige Ugandas 😉

19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert

In der Geschichte Ugandas nach 1840 entwickelten sich Handelsbeziehungen zum arabischen Raum (Sklaven, Elfenbein !!!), ab etwa 1856 entstanden Kontakte zu europäischen Afrikaforschern, danach auch zu anglikanischen Missionaren. 1884/85 wurde der Anspruch Großbritanniens auf Uganda international anerkannt. GB hatte danach erheblichen Einfluss auf die Geschichte Ugandas. Die Vorherrschaft Großbritanniens dauerte bis zum 09. Oktober 1963. An diesem Datum wurde unter Milton Obote die Republik Uganda und ihre Unabhängigkeit ausgerufen. Das Land Uganda ist weiterhin Mitglied des Commonwealth.

Schreckensherrschaften unter Obote und Amin

Die Auseinandersetzungen zwischen Obote und Amin waren gleichzeitig der Kampf um die Oberherrschaft zwischen Kommunismus (Obote) und deren Gegner (Amin).

Geschichte Uganda

Milton Obote

Geschichte Uganda

Idi Amin

Zunächst als Militärchef unter Milton Obote einer seiner Gefolgsleute, entwickelte sich Idi Amin zu seinem stärksten Widersacher. Während einer Auslandskonferenz am 25. Januar 1971 hat Idi Amin seinen Gegner Obote gestürzt. Beide Herrscher, Obote und auch Amin regierten extrem diktatorisch, blutig und brutal. Unter Amin wurden in einer grausamen „Säuberungsaktion“ bis zu 300.000 Anhänger Obotes getötet. Folterungen der schrecklichsten Art waren die Regel. In der Folge haben die äußerst brutalen, kriegerischen inneren Auseinandersetzungen und Plünderungen in der Geschichte Ugandas die Entwicklung erheblich zurückgeworfen. Letztlich floh Amin 1979 ins Exil nach Libyen und später nach Saudi Arabien. Am Ende der Auseinandersetzungen konnte Obote die Macht wieder für einige Jahre an sich reißen. Unter ihm begann eine Zeit der inneren Kämpfe und „Säuberungen“, die als noch blutiger als unter Amin beschrieben werden.

Die Herrschaft von Staatschef Musevini

Nach mehreren nur kurzzeitig  regierenden Präsidenten wurde am 29. Januar 1986 der bis heute im Amt befindliche Yoweri Musevini als Staatschef vereidigt, allerdings ohne vorherige Wahlen. Erst im Jahr 1989 fanden erste Wahlen statt, in denen ein provisorisches Parlament gewählt wurde. Dann, 1996, hat das Volk Musevini in ersten demokratisch genannten Wahlen mit 75% im Amt bestätigt. Erneut im März 2001 und dann wieder im Februar 2006. Museveni hat die regionalen Könige wieder zugelassen, aber ohne staatlich-politische Befugnisse. Dafür bekommt er noch heute Anerkennung in der Bevölkerung, weil hierdurch die Traditionen der Stämme wieder Bedeutung bekamen. Aber für die immer wieder verlängerte Amtszeit von Museveni musste er die Verfassung in seinem Sinne verändern.

Zuletzt wurde er im Februar 2016 wiedergewählt, ebenfalls wieder unter umstrittenen Umständen. Seit mehr als 32 Jahren prägt Präsident Museveni inzwischen die Geschichte Ugandas. Stimmen aus der Bevölkerung rechnen ihm zu, dass zumindest im Inneren des Landes seit 30 Jahren kein Krieg mehr stattfindet.

2018-07-16T12:38:17+00:00Dienstag, 12. September 2017|News|